Die Wetterbehörden bleiben bei "Code gelb" und die Notrufnummer 1722 bleibt operativ

Noch ist die Hitzewelle nicht zu Ende, doch es kündigen sich für die nächsten Tage einige Unwetter an. Das königliche Wetteramt KMI in Ukkel bei Brüssel meldet weiter Temperaturen von zwischen 29 und 36°C und wenig Wind. Allerdings kündigen sich lokal vor allem im Osten und im Zentrum des Landes Gewitterschauern an, die teilweise sehr heftig sein können und bei denen Hagel möglich ist. 

Noch bis zum Wochenende gilt Wettercode „gelb“ und die Notrufnummer für nicht lebensbedrohliche Vorkommnisse 1722 bleibt weiter besetzt. Langsam aber zieht Bewölkung auf und etwa zum Wochenende sinken die Temperaturen auf erträglichere Werte.

Die zu erwartenden Unwetter können zum Teil heftige Gewinner mit sich bringen. VRT-Wettermann Frank Deboosere rät dazu, alle Stecker rauszuziehen, um Kurzschlüsse bei Blitzeinschlag zu vermeiden. Auch sollten leichte Gartenmöbel und anderen lose Gegenstände in den Gärten eingeräumt werden, damit sie im Sturm nicht umherfliegen und für Schäden sorgen.

Am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch hat es bereits vereinzelt lokal sehr heftige Unwetter gegeben, bei denen Bäume umstürzten und bei denen heftiger Regen und Hagel für Überflutungen und Schlammlawinen sorgten, wie unsere Fotos belegen. 

Windhose in Lanklaar (Provinz Limburg)
Wolkenbruch mit Hagel in Bornem (Prov. Antwerpen)
Foto: Facebook
Wolkenbruch mit Hagel in Bornem (Prov. Antwerpen)
Schlammstrom im Hageland  (Prov. Flämisch-Brabant)
Facebook: Eddy Buccauw
Baumallee in Bornem (Prov. Antwerpen)
Hoegaarden (Flämisch-Brabant)
Radio 2
Blitzeinschlag sorgt für Kurzschluss in Tienen (Flämisch-Brabant)
Radio 2

Meist gelesen auf VRT Nachrichten