Radprofi Tim Declercq kommt beim Dauphiné in einen Hagelschauer

Der Deceuninck-Quick-Step-Profi war gestern nicht so sehr wegen seines guten Ergebnisses in den Schlagzeilen, sondern weil er seinen Rücken nach einem Hagelschauer auf Instagram zeigte. „Hagelkörner wie Pingpongbälle so dick und wir konnten uns nirgends unterstellen.“

Das Foto des geschundenen Rückens war direkt nach der „Hagelprügel“ genommen worden. Das Unwetter  brach zwei Kilometer vor der Ziellinie aus und traf die Hauptgruppe, die 15 Minuten hinter der Kopfgruppe ins Ziel kam. „Wir sahen, dass der Himmel sich verdunkelte, aber es schien nicht so schlimm. Dann fing es an zu regnen. Doch nach 15 Sekunden wurden aus dem Regen immer dickere Hagelkörner.“

Danach hieß es, Zähnen zusammenbeißen, Kopf nach unten und die Augen am Bordstein entlang. Die Straße verwandelte sich in eine Eisbahn. Verschiedene Fahrer mussten absteigen.  „Die ganze Gruppe schrie vor Schmerzen. Als ob die Dauphiné-Etappe nicht schon schwer genug für die Beine sei“, kommentierte der 31-Jährige seinen Schnappschuss. 

Auf die tägliche Massageeinheit verzichtete der Radprofi wohl freiwillig.

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