Die Schweiz und Finnland setzen Belgien auf die Liste der Covid-19-Risikoländer

Die Schweiz hat Belgien auf die Liste der Länder gesetzt, in denen das Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren höher ist. Entsprechende Regelungen treten am Donnerstag in Kraft. Schon jetzt sind die entsprechenden Maßnahmen auf der Webseite des Außenministeriums der Eidgenossen zu konsultieren. Belgier, die nach Finnland reisen, müssen dort für zwei Wochen in Quarantäne gehen. 

Belgier, die vorhaben, in die Schweiz zu reisen, müssen sich ab Donnerstag dort angekommen für die Dauer von 10 Tagen in Quarantäne begeben. Zudem müssen sie sich zwei Tage vor ihrer Anreise bei den Behörden in dem Kanton in der Schweiz melden, den sie besuchen wollen oder in den sie reisen möchten oder müssen.

Die schweizerische Botschaft in Brüssel präzisierte allerdings, dass Personen, die die Schweiz lediglich als Transitland nutzen und nur hierdurchfahren, von den entsprechenden Regelungen ausgenommen sind und demnach nicht dort in Quarantäne gehen müssen.

Die Schweiz reagiert damit auf die Tatsache, dass es in einigen Ballungsräumen in Belgien, genauer in der Provinz Antwerpen und in der Region Brüssel-Hauptstadt, eine Zeit lang zu einem Anstieg der neuen Infizierungen mit Covid-19 kam. Jetzt allerdings gehen die Zahlen merklich zurück. Belgien hatte seinerseits eine Zeit lang einige Schweizer Kantone und Regionen auf die Liste der Hoch-Risikogebiete gesetzt.

Finnland

Die Regierung in Finnland kündigte am Mittwoch an, dass Reisende aus Belgien, die sich dorthin begeben wollen, für 14 Tage in Quarantäne gehen müssen. Diese Maßnahme tritt ab dem 24. August in Kraft. Zudem müssen Belgier einen „triftigen Grund“ angeben, warum sie in Finnland einreisen möchten. 

CC CGP Grey

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