Leiterin der Kontaktpersonenverfolgung ruft die Öffentlichkeit zur Zusammenarbeit auf

Während der Corona-Pressekonferenz des Nationalen Krisenzentrums am Freitagmorgen richtete die für die Kontaktpersonenverfolgung in Flandern zuständige Karine Moykens (Foto) einen Aufruf an die Öffentlichkeit und an die Labore, die die Corona-Tests durchführen. 

Moykens sagte auf der Pressekonferenz: "Zurzeit gibt es täglich etwa 1.200 Urlauber, die aus einer roten Zone zurückkehren. Seit dem 1. August haben wir 852.000 Reiseziel-Formulare erhalten, davon 32.000 von Personen, die aus einer roten Zone zurückkehren. Von diesen wurden 96,5% vom Callcenter kontaktiert, 88,5% erfolgreich. Im vergangenen Monat wurden 6.922 Hausbesuche von Mitarbeitern vor Ort durchgeführt. In der Hälfte der Fälle war eine Zusammenarbeit möglich". 

Frau Moykens betonte, dass die Ermittlung von Kontaktpersonen nur "ein Instrument" sei.  Um unser Ziel zu erreichen, nämlich das Covid-19-Virus unschädlich zu machen, wird nur mit Ihrer Hilfe möglich sein", stellte sie klar.

In dem Bemühen, die Menschen zur Zusammenarbeit zu bewegen, betonte Karin Moykens, dass "die Callcenter äußerst diskret sind und es absolut nicht die Absicht ist, Menschen zu sanktionieren".

Frau Moykens forderte auch die Labore auf, die Testergebnisse schneller zu liefern. "Wir haben festgestellt, dass einige Labore die Testergebnisse immer noch zu langsam liefern und dass die von ihnen übermittelten Informationen über Patienten unvollständig sind. Dies führt zu Verzögerungen oder macht es uns sogar unmöglich, die betreffende Person zu kontaktieren".  

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