Acanthus

Zu viel Zulauf: Swingerclub in Harelbeke nach zwei Tagen wieder dicht

Der Geschäftsführer des Swingerclubs in Harelbeke hat sich nach nur zwei Tagen entschlossen, seinen Laden wieder zu schließen. „Wir mussten ständig Leute weigern“, klagt Gino Seynhaeve: „Wir sind ein bisschen das Opfer unseres eigenen Erfolgs.“

Seit Freitagabend war der größte Swingerclub im Benelux, Acanthus im westflämischen Harelbeke, erstmals seit Ausbruch der Corona-Krise wieder geöffnet.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen hat der Pärchentreff daher nur Platz für 125 Gäste. Normalerweise können 400 Gäste sich gleichzeitig die Zeit im Acanthus vertreiben.

Für Freitag und Samstag mussten die Gäste reservieren, aber das wussten anscheinend nur die wenigsten. Hunderte Swinger mussten auf dem Parkplatz abgehalten und weggeschickt werden. „Schade, denn manche Kunden kommen aus den Niederlanden und Frankreich und waren weit gefahren“, sagte Betreiber Seynhaeve dem regionalen Sender Radio 2

"Viele Kunden waren sehr enttäuscht. Das ist schlechte Werbung fürs Geschäft", bedauerte Seynhaeve, der seinen Swingertreff solange schließen will, bis es keine Einschränkungen mehr gibt.

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