Belgien erhält 7,8 Mia. € an EU-Krediten zur Finanzierung von Corona-Maßnahmen

Ab September kann der belgische Staat mit einer hohen Finanzspritze der Europäischen Union arbeiten. Ab dann gewährt die EU einigen ihrer Mitgliedsländer Kredite zu besonders günstigen Bedingungen. Belgien erhält aus einem entsprechenden Topf 7,8 Mia. € zur Finanzierung der sozialen und wirtschaftlichen Maßnahmen zum Abfedern der Coronakrise.  

Die EU-Kommission hatte im Zuge der Corona-Pandemie zu diesem Zweck einen Haushalt über insgesamt 100 Mia. € aufgestellt. Dieses Budget läuft unter dem Titel „Sure“. Belgien erhält aus der ersten Zahlungstranche die viertgrößte Summe.

Die höchste Summe geht an Italien mit über 27 Mia. €. Auch Spanien und Polen können von recht hohen Zuwendungen profitieren. Vorläufig erhalten 15 EU-Länder Gelder aus dem Topf. Einige dieser Länder müssen allerdings noch einen offiziellen Antrag dazu einreichen.

Die 7,8 Mia. € aus dem „SURE“-Topf entsprechen in etwa den Ausgaben, die Belgien für die Arbeitnehmer aufwenden muss, die durch Corona ihren Job verloren haben oder die Kurzarbeit schieben müssen.

Auch andere soziale und wirtschaftliche Maßnahmen, die die belgische Bundesregierung zur Abfederung der Coronakrise ergriffen hat, werden daraus finanziert. 

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