Ausländische Studierende der Hasselter Uni sollen 2 Wochen lang in Quarantäne gehen

Die Universität in der limburgischen Provinzhauptstadt Hasselt (UHasselt) wird ihre ausländischen Studierenden davon unterrichten, dass sie vor Antritt des neuen Studienjahres für 2 Wochen in Quarantäne gehen müssen. Damit will die Uni das Risiko auf Corona-Infizierungen senken. Die Betroffenen erhalten von der Universität während dieser Quarantäne jede nur erdenkliche Hilfe.

Studierende, die aus dem Ausland kommen, um an der UHasselt zu studieren, werden aus Vorsorge gegen Covid-19 dazu verpflichtet, sich für die Dauer von 2 Wochen in Quarantäne zu begeben. Sie werden in diesen Tagen von der Universitätsleitung davon per Email unterrichtet.

Die Betroffenen werden nach ihrer Anreise aus ihrem Heimatland, wo es möglich ist, die Zeit der Quarantäne verbringen müssen. Das kann ihre eigene Studentenbude sein, ein Bereich in den Studentenwohnheimen oder auch andere Räumlichkeiten auf dem Campus in Hasselt. Es wird ihnen empfohlen, zu diesem Zweck schon zwei Wochen vor dem Beginn der Vorlesungen nach Hasselt zu kommen, damit sie während ihrer Quarantäne nichts verpassen.

Die UHasselt wird zudem studentische Hilfskräfte und solche mit Studentenjobs dazu beauftragen, ihre Kommilitonen in Quarantäne zu versorgen, z.B. mit Lebensmitteln, Hygieneprodukten und Wäsche. Die Kosten werden von der Universität getragen.

UHasselt-Vizerektor Jean-Michel Rigo sagte dazu gegenüber dem VRT-Sender Radio 2: „Wir sind dazu in Verhandlungen mit unserem Betriebsarzt. Wir versuchen zudem, ob wir mit den Betroffenen Treffen auf dem Campus vereinbaren können, damit sie nirgendwo anders hingehen müssen. Und unser Psychologe für die Studierenden wird stets für sie erreichbar sein.“

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