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Auf der Polizeiwache von Bree verstorbener Pole kam nicht durch Gewalt ums Leben

Ein am Dienstag auf der Polizeiwache von Bree in der Provinz Limburg verstorbener Pole, der in der limburgischen Ortschaft Kinrooi gemeldet war, ist nicht durch Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. Dies wurde nach einer Autopsie des Leichnams deutlich, die die Bundesstaatsanwaltschaft angeordnet hatte.

Der 39 Jahre alte Pole war am Dienstag von der Polizei aufgegriffen worden, als er in seinem Heimatort Kinrooi verwirrt in einem Zeitungsladen umherirrte (siehe nebenstehenden Beitrag). Die Polizisten nahmen den Mann mit auf die Wache, wo sich dessen Gesundheitszustand zusehends verschlechterte. 

Als der Notarzt eintraf, um den Mann ins Krankenhaus zu bringen, musste er feststellen, dass dieser nicht mehr atmete. Versuche, ihn wiederzubeleben misslangen.

Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Autopsie der Leiche ergab jetzt, dass der Mann weder durch Gewalteinwirkung, noch durch ein Zutun der Polizei gestorben ist. Katja Vandooren von der Staatsanwaltschaft Limburg sagte gegenüber VRT NWS: „Es ergaben sich aber Elemente, die auf eine externe Ursache hinweisen. Das wird weiter untersucht.“

Die Kripo der belgischen Bundespolizei hat den Fall übernommen und ermittelt jetzt die Ursache des Todes des polnischen Staatsbürgers aus Kinrooi. Bei der Staatsanwaltschaft Limburg hieß es dazu: „Der Tod ist nicht durch das Auftreten der Polizei erfolgt.“ 

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