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Deutschland: Antwerpen kein Risikogebiet mehr - Belgien: Spanien zur "roten Zone" erklärt

Die deutsche Bundesregierung in Berlin hat die Provinz Antwerpen am Mittwoch von ihrer Liste der europäischen Risikoregionen gestrichen. Dieser Schritt erfolgt aufgrund der dort sinkenden Zahl der Neu-Infizierungen mit Corona. Inzwischen hat Belgien quasi ganz Spanien zur "roten Zone" erklärt. Vorläufig bleibt dies aus belgischer Sicht nur noch Teneriffa erspart.

Die belgische Provinz Antwerpen ist aus Sicht der Bundesregierung kein Corona-Risikogebiet mehr. Nach dieser Entscheidung fehlt das Gebiet seit Mittwochabend auf der Liste der Risikogebiete, die das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) fortlaufend aktualisiert. 

Die zuständigen Bundesministerien für Innen, Außen und Gesundheit hatten wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Fällen die Region Antwerpen Anfang August zum Risikogebiet erklärt, das Auswärtige Amt sprach zudem eine Reisewarnung aus. Damit gilt in Belgien aus deutscher Sicht jetzt nur noch die Region Brüssel als Corona-Risikogebiet.

Spanien jetzt "rote Zone"

Ab Freitag gilt ganz Spanien für die belgischen Behörden als "rote Zone". Das bedeutet, dass jeder, der aus Spanien nach Belgien zurückkehrt, für zwei Wochen in Quarantäne gehen und einen Covid-19-Test machen muss. In Spanien, das schon einmal schwer von der Corona-Pandemie heimgesucht wurde, steigt die Zahl der Neu-Infizierungen überall recht schnell wieder an.

Für Spanien gilt denn auch eine Reisewarnung des belgischen Außenamtes, nach der alle touristischen und/oder nicht notwendige Reisen untersagt sind. Vorläufig davon ausgenommen ist die kanarische Insel Teneriffa. Spanien ist für Belgier ein beliebtes Touristenziel. Die Zahl der davon betroffenen Urlauber wird recht hoch sein.  

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