Lernrückstand aufholen: Mehr Geld für Nachhilfe in den flämischen Schulen

Die flämische Landesregierung wird Schulen finanziell unterstützen, die Schülern aus dem Bereich Sekundarschule Nachhilfe anbieten wollen. Diese Förderung findet im Rahmen des Abarbeitens des Lernrückstandes statt, der durch die Coronakrise am Ende des vergangenen Schuljahres entstanden ist. 

Die Entscheidung, bei Ausbruch der Coronakrise im vergangenen Frühjahr die Schulen zu schließen, hat sich deutlich auf die Schülerinnen und Schüler ausgewirkt. Trotz des Online-Unterrichts oder anderer Formen der Heimunterrichte haben einige Schulkinder mit einem Lernrückstand zu kämpfen.

Das haben auch die rund 170 Sommerschulen, an denen etwa 10.000 Kinder und Jugendliche in ganz Flandern teilgenommen haben, nicht ganz verhindern können.

Jetzt wird mithilfe von zusätzlichen Mitteln für die Schulen aus der Landeskasse daran gearbeitet, diesen Lernrückstand aufzuholen, wie Landesbildungsminister Ben Weyts (N-VA) dazu sagt: „Wir haben die Ambition, diesen Lernrückstand in einen Vorsprung umzubiegen. Wir halten unsere Lernqualität für sehr wichtig.“

Ziel ist, diesen Lernrückstand individuell und auf Maß des Bedarfs der Schüler zugeschnitten, anzubieten. Das bedeutet, dass nach Schulschluss, vielleicht auch am Wochenende und während der anstehenden Ferien Nachhilfeunterricht in kleinen Gruppen von höchstens 7 Schulkindern in den Schulen angeboten werden soll.

Man setze alles daran, kein Schulkind zurückzulassen, so die Zielvorgabe der Landesregierung. Das Ganze soll übrigens für die Eltern kostenlos bleiben. Die flämische Regierung investiert 125 € pro Schulkind pro 4 Stunden Nachhilfe in das Projekt. 

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