Lauka

Lo-Reninge: Mini-Lockdown für eine 3.300 Seelen-Gemeinde

Die Gemeinde von Lo-Reninge in der Provinz Westflandern begibt sich in eine Art Mini-Lockdown, nach dem 13 der rund 3.300 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert sind. Vorerst sind alle sozialen Aktivitäten abgesagt und auch die Schulen haben darunter zu leiden.

In den kommenden beiden Wochen wird es in der kleinen westflämischen Gemeinde Lo-Reninge keine Veranstaltungen geben und auch sonst sind alle sozialen Aktivitäten erst einmal gestrichen. Die Saisoneröffnung der verschiedenen Jugendgruppen fälle ebenso flach, wie die Veranstaltungen im kommunalen Begegnungszentrum.

Training bei den Sportvereinen wird es auch nicht geben und sogar die Schulen in der Ortschaft müssen sich organisieren. In der freien Basisschule „Zonnebloem“ („Sonnenblume“) ist ein Lehrer positiv auf Covid-19 getestet worden. Vor einigen Tagen haben alle Lehrpersonen der Schule eine Versammlung gehabt…

Alle Lehrer haben sich testen lassen und gehen jetzt erstmal in Quarantäne. Das bedeutet, dass vorerst lediglich der Kindergarten der Schule und das erste Schuljahr weiterlaufen können. Für diese Kinder ist eine Betreuung möglich.

In der Gemeindeverwaltung geht man davon aus, dass sich noch mehr Corona-Infizierungen herausstellen können, denn 13 Fälle auf 3.300 Einwohner ist viel und deshalb will man in Lo-Reninge besonders vorsichtig sein. 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten