Belgiens Außenamt gibt weitere Reisewarnungen aus: Prag und Kanton Fribourg jetzt "rote Zonen"

Das belgische Außenministerium hat einigen weiteren Regionen in Europa, in denen die Corona-Infizierungen stark steigen, den Status „rote Zone“ gegeben. Darunter sind die tschechische Hauptstadt Prag (Foto), der Schweizer Kanton Fribourg und einige Provinzen in Kroatien. Nicht notwendige Reisen dorthin sind untersagt und Rückkehrer von dort müssen einen Coronatest machen und sich in Quarantäne begeben.

Die neuen „roten Zonen“ sind für das belgische Außenamt die tschechische Hauptstadt Prag, der Kanton Fribourg/Freiburg in der Schweiz, die Provinzen Sibenik-Knin, Brod-Posavina, Zadar und Split-Dalmatien in Kroatien, sowie Monaco und ganz Rumänien. Ab Freitag, um 11 Uhr, sind solche Reisen aus Richtung Belgien verboten, wenn sie nicht notwendig sind und Rückkehrer von dort müssen sich auf Corona testen lassen und in Quarantäne begeben.

Auch weitere Regionen und Départements in Frankreis sind jetzt in Belgien als „rote Zonen“ eingestuft worden: Ain, der Süden von Korsika und Hoch-Korsika, die Côte d'Or, Essonne, Gard, Haute-Garonne, Seine-et-Marne, de Vaucluse und Yvelines. Zudem betrifft dies die französischen Inseln Martinique in der Karibik und Réunion im Indischen Ozean.

Spanien ist bereits seit längerem „rote Zone“, doch Belgien gibt jetzt den kanarischen Inseln Teneriffa, El Hierro, La Gomera und La Palma wieder den Status „orange Zone“. Das bedeutet, dass man dort hinreisen kann, doch es ist Vorsicht angesagt. Es wird Reiserückkehrern von dort empfohlen, sich testen zu lassen und in Quarantäne zu begeben. Alle Reisewarnungen finden sie auf der Webseite des belgischen Außenministeriums

Meist gelesen auf VRT Nachrichten