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Bewegende Feier für die Opfer der Corona-Epidemie in Sint-Truiden

Sechs Monate nach der Einführung der Ausgangssperre am 13. März hat die limburgische Stadt Sint-Truiden der Opfer der Corona-Epidemie gedacht. In dieser bewegenden Feier erinnerte der 10-jährige Lorenzo an seinen Großvater, der an den Folgen einer Corona-Infektion verstarb.

Sechs Monate nach der Einführung der Ausgangssperre am 13. März hat die limburgische Stadt Sint-Truiden der Opfer der Corona-Epidemie gedacht. In dieser bewegenden Feier erinnerte der 10-jährige Lorenzo an seinen Großvater, der an den Folgen einer Corona-Infektion verstarb.

Während der Feier im Rosengarten von ‚‘t Spelhof wurde nicht nur der direkten Opfer des Virus gedacht, sondern auch jener Menschen, die infolge der Corona-Vorschriften zum Beispiel keine würdige Bestattung bekommen hatten.

Sint-Truiden in der Provinz Limburg gehörte zu den Gebieten in Belgien, die während der ersten Welle besonders schwer getroffen wurden. Zwischen  Mitte März und Ende August wurden in Sint-Truiden insgesamt 335 Todesfälle gezählt. „Für jede dieser Familien, ob von Corona getroffen oder nicht, war es in diesen Tagen schwer, Abschied zu nehmen“, sagte Veerle Heeren (CD&V), Bürgermeisterin: „Deswegen sollen sie sich an diesem Ort der Stille erinnern können.“

Der flämische Gesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) und die bekannte flämische Virologin Dr. Erika Vlieghe waren bei der Gedenkfeier zu gegen.

Bernard Gillet

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