Andreas Kockartz

Ab dem 1. Oktober wird die Zahl der Thalys-Züge eingeschränkt

Die überall in Europa wieder steigenden Corona-Infizierungen wirken sich auch auf den internationalen Schienenverkehr aus. Die Thalys-Gesellschaft z.B., die Hochgeschwindigkeitszüge von Brüssel aus in Richtung Frankreich, Deutschland und Niederlande betreibt, wird ihren Fahrplan vorerst etwas ausdünnen, da einige Fahrziele inzwischen die Reisewarnstufe „Code rot“ aufweisen. 

Ab dem 1. Oktober werden nur etwa 40 % der im Fahrplan vorgesehenen Thalys-Fahrten durchgeführt. Derzeit verkehren die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge aufgrund von Corona ohnehin nur zu 55 bis 60 % der normal vorgesehenen Fahrten.

Doch in den vergangenen Tagen und Wochen gilt für gleich mehrere der Fahrziele von Thalys-Zügen wie Reisewarnstufe „Code rot“, z.B. Paris, Amsterdam und Rotterdam. Das bedeutet, dass nur essentielle Reisen dorthin zugelassen sind. Seit Ende August sind die Fahrgastzahlen bei Thalys wieder unter die 50 %-Marke gefallen.

Ab dem 1. Oktober sieht Thalys zwischen Brüssel und Paris nur noch 8 Hin- und Rückfahrten pro Tag vor, zwischen Brüssel und Amsterdam via Antwerpen nur noch 5 und in Richtung Deutschland (Aachen, Köln, Essen, Düsseldorf, Dortmund) über Lüttich sogar nur noch 2. Die Zahl der Fahrten wird den Entwicklungen des Coronavirus in den kommenden Wochen angepasst, hieß es dazu bei Thalys.  

Andreas Kockartz

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