"Operation Nachtwache" in Antwerpen: Bisher 30 Festnahmen

Die „Operation Nachtwache“ der Antwerpener Polizei gegen nächtliche Gewalt im Bereich Drogenkriminalität, hat in den vergangenen Wochen zu rund 2.800 Personenkontrollen und zu 30 Festnahmen geführt. Gleichzeitig wurden Drogen, Geld und Waffen beschlagnahmt.

Nach mehreren nächtlichen Schießereien und Granatexplosionen beschlossen die Stadt und die Polizei von Antwerpen, sowohl zu nächtlicher Stunde, als auch am Tage deutlich mehr zu kontrollieren und die Zahl der Streifen in den Problemvierteln zu erhöhen. 

Seit dem Beginn der „Operation Nachtwache“ genannten Aktion am 4. September hat die Polizei 30 Personen festgenommen.

Gleichzeitig wurden rund 2.800 Personen, 2.350 Fahrzeuge sowie 69 Wohnungen und Gebäude kontrolliert, von denen zwei per Gerichtsbeschluss versiegelt wurden. Die Beamten beschlagnahmten eher kleinere Mengen Drogen aber auch 12.500 € an Bargeld und fünf illegale Waffen.

Die Antwerpener Polizei setzt im Zuge der „Operation Nachtwache“ mindestens 50 Beamten zusätzlich pro Tag ein. Diese überwachen in erster Linie die Problemviertel Borgerhout und Deurne. Die Streifen sind sowohl in Uniform, als auch in Zivil unterwegs. 

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