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Flandern will härter gegen lästige Wildschweine vorgehen

Flanderns Landesumweltministerin Zuhal Demir (N-VA) kündigte nach Beratungen mit den Jägern, den Bauernverbänden und den Naturschutz-Organisationen an, dass in den kommenden Monaten eine Strategie ausgearbeitet wird, mit denen die sich rasch vermehrenden und immer wieder in Wohngebieten für Probleme sorgenden Wildschweine bekämpft werden sollen. Diese Strategie wird in einen gesetzlichen Rahmen gefasst.

Alle Bemühungen in der jüngeren Vergangenheit haben nichts gebracht, so die Ministerin und so werden weiter Schäden angerichtet und beunruhigte Anwohner haben nach wie vor mit den gleichen Sorgen: „Das Wildschwein ist ein Teil unserer Natur und wir wollen dieser Tierart weiterhin ihren Lebensraum geben. Doch Flandern will die Belästigung auf ein Minimum beschränken.“

In erster Linie setzt Flandern auf die Jäger. Diese müssen sich im Sommer auf die Gebiete konzentrieren, in denen Wildschweine in Wohn- und Agrargebieten wüten. Im Winter, wenn die Treibjagd Saison hat, soll überall dort gejagt werden, wo Wildschweine ihre Reviere haben.

Städte und Gemeinden werden von den Landesbehörden unterstützt, wenn sich Wildschweine nicht verjagen lassen und Schäden in Wohngebieten, Parks oder gar Friedhöfen anrichten. Dabei soll auch das sogenannte „early warning & rapid response“-Team helfen, dass neue Wildschweinrotten ausmachen und jagen wird. 

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