Corona-Maßnahmen verschärft: Zapfenstreich um 23 Uhr, maximal 4 Gäste an einem Tisch

Ab dem 9. Oktober verschärft Belgien die Corona-Maßnahmen. Cafés und Kneipen müssen bereits um 23 Uhr schließen und nur noch vier Gäste dürfen sich einen Tisch teilen. Außerhalb des eigenen Haushalts sind nur noch drei andere enge Kontakte erlaubt. Diese Vorschriften gelten für einen Monat.

Nach Beratung des Konzertierungsausschusses am Dienstagnachmittag hat Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (sp.a) die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie verschärft.

Ab Freitag und für vier Wochen werden die zwischenmenschlichen Kontaktmöglichkeiten begrenzt.

  • Nur wer zusammen im selben Haushalt lebt, darf mit fünf oder mehr Personen an einem Tisch sitzen.  Ansonsten dürfen nur höchstens vier Personen einen Tisch teilen. Diese Regel gilt sowohl für Zusammenkünfte drinnen als auch draußen. 
  • Einen Monat lang sind nur noch maximal drei enge Kontakte erlaubt, zusätzlich zu den Personen aus demselben Haushalt. Ein enger Kontakt erlaubt Anfassen, Umarmen oder Küssen.
  • Nach Hause einladen darf man nur noch höchstens vier  Leute. Dabei müssen die Abstandsregeln eingehalten werden.
  • Bei spontanen Zusammenkünften auf den öffentlichen Wegen dürfen nicht mehr als vier Personen anwesend sein. Organisierte Treffen, zum Beispiel Wanderungen oder Radausflüge, dürfen wohl in größeren Gruppen stattfinden.
  • Homeoffice wird unvermindert empfohlen.

Nach den Beratungen des Konzertierungsausschusses sagte der neue Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke, die neuen Regeln seien erforderlich, damit die Schulen und Unternehmen weiter offen bleiben könnten und das Gesundheitspersonal und die  Krankenhäuser nicht überlastet werde.

Vandenbroucke unterstrich auch noch einmal, wie wichtig es sei die Basisregeln einzuhalten.

Meist gelesen auf VRT Nachrichten