Nach explosiver Zunahme der Neuinfizierungen: Strengere Maßnahmen in Wallonien

Ab heute treten in Wallonien zusätzliche Maßnahmen in Kraft, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Obwohl in den meisten Teilen Walloniens zusätzliche Einschränkungen zusätzlich zu den bereits von den Bundesbehörden verhängten gelten, haben die Behörden in den 5 wallonischen Provinzen keine nächtliche Ausgangssperre verhängt, was ursprünglich erwartet worden war.

Keine der unten aufgeführten Maßnahmen gilt übrigens für die 9 deutschsprachigen Gemeinden im Osten der Provinz Lüttich, dem so genannten Ostbelgien.

In den Provinzen Luxemburg, Namür, Hennegau und Lüttich müssen ab heute (Samstag, 10. Oktober) alle Kantinen der Sportvereine schließen. In Wallonisch-Brabant gilt die Maßnahme nicht.

In Lüttich und Luxemburg darf in der Zeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr in der Öffentlichkeit kein Alkohol mehr getrunken werden. Und im Hennegau, in Lüttich und Luxemburg sind Haus-an-Haus-Verkäufe nicht mehr erlaubt.

Die Maßnahmen sind einen Monat lang gültig und werden eingeführt, weil die Corona-Neuinfektionen in Wallonien, im Süden Belgiens, landesweit am schnellsten zunehmen.

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