Nach Festnahme im Promi-Sexting-Fall: „Eveline" hatte bereits zugeschlagen

Der 27-jährige Mann aus Gent, der verdächtigt wird, unter dem Decknamen „Eveline“ Nacktbilder von drei flämischen Promis in den sozialen Medien verbreitet zu haben, hatte schon vorher sein Unwesen getrieben. Der ehemalige Student der LUCA School of Arts benutzte gefälschte Profile in sozialen Netzwerken, um seine Korrespondenten davon zu überzeugen, ihm Sex-Fotos und Videos zu senden. 

Nach Informationen der VRT benutzte der Verdächtige Gregory R. Dutzende von gefälschten Konten, um Internetnutzer in sozialen Netzwerken wie Grindr oder Snapchat in die Falle zu locken. 

Nach Angaben der LUCA School of Arts war der Mann, der damals noch Student war, bereits als Sexting-Täter bekannt. Nachdem bekannt geworden war, dass sich drei flämische Promis von ihm in die Falle locken ließen, hatte die Bildungseinrichtung sofort psychologische Unterstützung für die betroffenen Schülerinnen und Schüler angefordert, und diese auch zur Einreichung einer Klage aufgefordert.

Schon vor dem Promi-Skandal hatten sich mindestens drei Opfer an die Polizei gewandt, das aber erfolglos. Der Täter wurde aus der Schule entlassen und verpflichtete sich, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nach der Sexting-Affäre mit den drei Promis, bei der privater Nacktbilder von Sängerstar Stan Van Samang und den berühmten Moderatoren Peter Van De Veire und Sean Dhondt in Umlauf kamen, wurde die Computer Crime Unit der belgischen Bundespolizei wohl fündig.

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