Nach Trockenheit und Regen: In Brabant und Brüssel beginnt die Chicorée-Saison

Für die Landwirte in Brabant und in der Brüsseler Region ist die jährliche Saison für den Boden-Chicorée gestartet. Die Bauern warten mit Spannung auf ihr Gemüse, denn sie befürchten, dass die anhaltende Trockenheit den Boden verändert hat. Doch die ersten Ernteresultate sehen nicht schlecht aus.

Die allerersten Chicorée-Blätter, die vor einigen Tagen in Bierbeek in Flämisch-Brabant zum Vorschein kamen, sahen „traurig aus“, so eine lokale Landwirtin, doch inzwischen würde ihr Gemüse „aus dem Boden schießen“. Die Familie Abt in Bierbeek pflanzt traditionellen Brüsseler Chicorée an und verkauft diesen auf den lokalen und regionalen Wochenmärkten.

Zuerst war sie besorgt, doch jetzt scheint alles fast nach Plan zu verlaufen, so Monique Abt gegenüber dem VRT-Sender Radio 2/Brüssel-Brabant: „Auf dem Feld sah das Gemüse nicht gut aus. Durch die Trockenheit waren die Blätter schlapp und die Wurzeln wuchsen nicht gut. Wir haben mit Herzklopfen abgewartet und haben dann doch mit dem Ernten angefangen. Doch die Ausbeute sieht gut aus.“

In den kommenden Wochen, so hofft Familie Abt, wird sich die Qualität ihres Chicorées noch steigern. Glücklicherweise, so Monique Abt, ist ihr Gemüse, dass im April gesät wird, „dickköpfig“ und hält sowohl lange Trockenheit, als auch zu viel Regen aus. Aber, die Landwirte müssen in den letzten Jahren immer wieder besorgt ihre Erntesaison abwarten und nicht immer gelingt eine gesamte Ernte. 

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