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Caleb Ewan gewinnt den diesjährigen Scheldepreis in Schoten

Der Scheldepreis in Schoten in der Provinz Antwerpen ist ein klassisches Sprinterrennen, denn er führt praktisch nur durch Flachlandgebiet. Nach 173,3 km mit Start und Ziel in Schoten und 5 lokalen Runden kam am späten Mittwochnachmittag der Australier Caleb Ewan vom belgischen Team Lotto-Soudal als erster über die Ziellinie. Eigentlich hätte dieses Rennen schon am 8. April stattfinden sollen, wurde aber aufgrund der ersten Coronawelle auf den Herbst verlegt. 

Lange hatte der Niederländer Piotr Havik vom Riwal - Securitas  Cycling Team den 108. Scheldepreis als Ausreißer alleine geführt, doch er wurde knapp 8 km vor dem Ziel von Fahrerfeld eingeholt. Danach organisierte sich das Feld völlig neu und es wurde taktiert.

In rasendem Tempo ging es in der letzten lokalen Runde quer durch Schoten in Richtung Ziellinie. Zunächst hatte die belgische Mannschaft Dekeuninck-Quick Step das Heft in der Hand, doch auf den letzten Metern übernahm Bora-Hansgrohe die Führung.

Doch am Ende war es der australische Lotto-Soudal-Fahrer Caleb Ewan, der am schnellsten war. Pascal Ackerman von Bora-Hansgrohe kam als Zweiter ins Ziel und der Italiener Niccolò Bonifazio von Total Direct Energie wurde Dritter. Der Franzose Bryan Coquard (B&B Hotels - Vital Concept) wurde Vierter.

Beste Belgier waren Tim Merlier (Alpecin-Fenix) als Fünfter, Jasper Philipsen (UAE Team Emirates) als Sechster und Amaury Capiot (Sport Vlaanderen-Baloise) als Siebter. Auf den letzten Metern vor dem Ziel kam es noch zu einem schweren Sturz, bei dem der Riwal-Sprinter August Jensen aus Norwegen vom späteren Zweiten Ackerman abgedrängt wurde. Ackerman wurde nach dem Rennen aus diesem Grunde deklassiert. 

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