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Pegelstände der Wasserläufe können jetzt auch digital beobachtet werden

Die Behörden der Provinzen Antwerpen und Ostflandern können jetzt die Pegelstände ihrer „nicht-schiffbaren“ Wasserläufe, sprich von Bächen, Flüsschen und kleinen Kanälen, besser beobachten und damit schneller auf Trockenheit bzw. auf Überflutungen nach starken Niederschlägen reagieren. Die flämische Wassergesellschaft nutzt dazu schlicht und einfach kostengünstige digitale Messgeräte.

Diese Geräte funktionieren mit Batterien, die ihrerseits mit Solarenergie aufgeladen werden. Dadurch können sie die Pegel von kleinen Wasserläufen ständig beobachten. Damit ist vieles möglich. Zum Beispiel kann bei Unwettern sofort reagiert werden, wenn ein Wasserlauf droht, über das Ufer zu steigen.

Und bei anhaltender Trockenheit kann z.B. angeordnet werden, aus welchen Wasserläufen die Landwirte wegen eines zu niedrigen Wasserstands vorerst kein Wasser mehr abpumpen dürfen, um ihre Felder zu berieseln.

Alleine in der Provinz Antwerpen wurden bisher 25 dieser digitalen Wasserpegelmesser angebracht. Die dortigen Wasserbehörden wollen in den kommenden beiden Jahren die Zahl dieser Messgeräte auf mindestens 80 erhöhen. 

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