Die Universitäten von Gent und Antwerpen gehen in den kommenden Tagen zu "Code rot" über

Ab dem 26. Oktober führen die Universitäten von Gent und Antwerpen „Code rot“ ein. Das bedeutet, dass die Studierenden in den Vorlesungen und auf dem Campus nicht mehr grundlos erscheinen dürfen. Zugang zu den Instituten wird ab dann nur noch Studenten gewährt, die praktischen Kursen folgen müssen.

UGent-Rektor Rik Van de Walle war einer der ersten, der für seine Uni „Code orange“ eingeführt hatte und jetzt ist er der erste, der auf „Code rot“ umschalten wird: „Ab dem 26. Oktober gilt für mindestens vier Wochen ‚Code rot‘. Wir warten noch bis dahin, weil dies auch etwas mentale Vorbereitung erfordert und es muss noch einiges logistisch vorbereitet werden. Die Lage ist, wie sie ist und wir müssen dadurch. Aber wir müssen auch unsere Verantwortung für unsere Studenten übernehmen und unser Personal schützen.“

In der Genter Uni werden mit „Code rot“ strenge Sicherheitsvorschriften gelten und die meisten Unterrichte und Vorlesungen werden online stattfinden. Rektor Van de Walle reagiert so auf die weiter rasch ansteigenden Corona-Werte in Belgien und auch in der Stadt Gent selbst. Schon jetzt deutet er an, dass die Klausuren im Januar auf jeden Fall „coronaproof“ organisiert werden.

Am Donnerstagvormittag kündigte auch die Antwerpener Uni (UAntwerpen) an, bald auf „Code rot“ zu schalten. Hier wird ähnlich vorgegangen, wie bei den Kollegen in Gent, die Rektor Herman Van Goethem mitteilte. Die Uni Löwen (KU Leuven) und die Freie Universität Brüssel (VUB) haben ab der kommenden Woche „Code orange“ erlassen. Die Hasselter Uni (UHasselt) ist schon bei „orange“ und bleibt vorläufig dabei. 

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