Neue Maßnahmen im Kampf gegen COVID 19 werden in mehr als 20 Sprachen übersetzt

Die seit heute geltenden neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus werden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Das kündigte Yves Stevens (Foto), der Sprecher des Krisenzentrums, auf der Pressekonferenz zur Corona-Statistik an. So sollen auch Mitbürger erreicht werden, die kein Niederländisch, Französisch oder Deutsch sprechen.

"Das Nationale Krisenzentrum hat an diesem Wochenende viele Berichte von Personen erhalten, die Fragen zur korrekten Interpretation und Anwendung dieser neuen Maßnahmen haben. Und das ist ganz normal", betont Stevens. "Wir haben versucht, so viele dieser Fragen wie möglich zu beantworten, aber für viele der Antworten galt es, die Veröffentlichung des Ministerialerlasses abzuwarten.“

Nun liegt der vor und kann das Krisenzentrum sehr spezifische Fragen "im Detail" beantworten. Die  'Häufig gestellten Fragen' auf info-coronavirus.be werden ebenfalls aktualisiert. 

"Weitreichend, aber notwendig"

Beschlossen wurde unter anderem, die Gastronomie zu schließen, eine Ausgangssperre zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens zu verhängen, Zusammenkünfte von mehr als vier Personen zu verbieten und die zulässige Zahl der engen Kontakte auf nur eine Person zu beschränken. Die Maßnahmen sind einen Monat lang gültig.

Laut Stevens sind dies "sehr weitreichende, aber vor allem notwendige Entscheidungen". Er ruft die Menschen dazu auf, ihren "gesunden Menschenverstand" einzusetzen. "Seien Sie bei der Interpretation und Anwendung dieser Maßnahmen nicht kreativ", findet er. "Diese Maßnahmen sind nicht dazu da, um Sie zu schikanieren, sondern um die Gesundheit von uns allen sicherzustellen".

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