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Die Katholische Kirche in Belgien setzt in Corona-Zeiten auf "Fernmessen"

Die Gläubigen in der Katholischen Kirche in Belgien müssen auch in während diesem zweiten Lockdown wegen Corona nicht auf ihre Messen verzichten. Diese werden in den kommenden sechs Wochen über Radio und TV übertragen, aber auch live im Internet gestreamt. In diesem Lockdown sind Messen in den Gotteshäusern in Belgien nicht zugelassen, auch wenn die Kirchen und Kathedralen zum Gebet für den einzelnen weiter offen bleiben. 

Nur Beerdigungen und Hochzeiten sind ab jetzt und bis Mitte Dezember in den Kirchen noch zugelassen. Allerdings darf dabei nur die engste Familie zugegen sein, bzw. die Anzahl der Teilnehmer, die die Behörden zulassen. Bei Hochzeiten sind dies derzeit lediglich Braut und Bräutigam sowie die Trauzeugen und bei Beerdigungen dürfen 15 Personen und Kinder unter 12 Jahren anwesend sein.

Alle anderen Messen oder Hochämter werden via Radio und Fernsehen zu sehen sein oder aber via Livestream im Internet. Unser Haus, der flämische öffentlich-rechtliche Rundfunk VRT, sendet jeden Sonntag um 10 Uhr eine Messe auf Radio 1 und alle zwei Wochen überträgt das erste TV-Programm Eén eine Messe ebenfalls um 10 Uhr eine Messe.

An den Sonntagen, an denen das Fernsehen keine Messe ausstrahlt, überträgt das Kirchennetzwerk „Kerknet“ in Zusammenarbeit mit den niederländisch-sprachigen Bistümern eine Eucharistiefeier. Radio Maria sendet täglich Messen aus Flandern und/oder Brüssel. 

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