15.000 neue Laptops von der Landesregierung in Flandern für gefährdete Schülerinnen und Schüler

Die flämische Landesregierung stellt 10 Millionen Euro bereit, um durch Corona-Maßnahmen gefährdete Schülerinnen und Schüler mit neuen Laptops zu versorgen. Das hat Bildungsminister Ben Weyts (N-VA) am Dienstagmorgen auf Radio 1 mitgeteilt. Die ersten 4.000 Geräte sollten binnen einer Woche verfügbar sein. „Die Schließung von Schulen trifft besonders die schwächsten Schüler. Wir müssen alles tun, was wir können, um ihnen zu helfen.“

Nach den Herbstferien wird der Fernunterricht für Schüler der zweiten und dritten Stufe im Sekundarschulunterricht Pflicht. Kontaktunterricht ist nur für die Hälfte der Unterrichtszeit erlaubt. Um sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler die bestmögliche Ausbildung erhalten, schafft die flämische Regierung 15.000 neue Laptops für Kinder aus sozialschwachen Familien an.

Während des ersten Lockdowns hatte das flämische Unterrichtsministerium rund 12.000 Laptops gekauft. Deren Auslieferung und Verteilung hatte sich stark verzögert. Bildungsminister Weyts (Foto unten) sagte gegenüber der VRT, dass die ersten 4.000 Laptops der neuen Anschaffung innerhalb einer Woche verfügbar sein werden.

Darüber hinaus will der Bildungsminister mindestens 1.000 Laptops für Studierende an Hochschulen zur Verfügung stellen, denn „auch dort hat nicht jeder leichten Zugang zum Fernunterricht“, so Weyts.

Gratis Internet

Ein Laptop allein reicht für den Fernunterricht nicht. Auch eine (gute) Internetverbindung ist unerlässlich. Bis Ende des Schuljahres haben die Internet-Provider Telenet und Proximus einen kostenlosen Internet-Anschluss für Schülerinnen und Schüler zugesagt, die zu Hause kein Internetabonnement haben.

So verteilt Telenet kostenlose Login-Codes, damit sich Kinder über die öffentlichen WiFi-Hotspots des Anbieters verbinden können. 

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