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Neue COVID-19-Mutation in Dänemark: Belgien überwacht seine Nerzfarmen genau

Das belgische gesundheitswissenschaftliche Institut Sciensano überwacht belgische Nerzfarmen, nachdem eine neue Mutation Stamm des Coronavirus in dänischen Nerzfarmen aufgetaucht ist.  Das Virus wurde von den Pelztieren auf mindestens 12 Menschen übertragen.  In Belgien gibt es acht Nerzfarmen.

„Wöchentlich werden Tests durchgeführt, um zu überprüfen, ob der neue Coronavirusstamm auch in belgischen Nerzfarmen ausgebrochen ist. Bis jetzt sind alle Tests negativ ausgefallen", sagt Steven Van Gucht von Sciensano, wo es auch eine große Veterinärabteilung gibt. "Wenn der neue Stamm hier auftaucht, müssen alle Nerze gekeult werden."

"Es gibt keinen Grund zu größerer Besorgnis.  Das Nerzvirus ist nicht gefährlicher als das Coronavirus, an das wir gewöhnt sind. Nerze sind sehr anfällig für das Coronavirus, das unter Menschen zirkuliert.  Das ist Darwin in Aktion:  Der Nerz hat sich das Virus vom Menschen eingefangen.  Der mutierte, und dann haben sie es wieder auf den Menschen übertragen."

Die dänischen Behörden nehmen den neuen Stamm ernst und sagen, dass er eine Bedrohung für jegliche Impfanstrengungen darstellen könnte. Steven Van Gucht glaubt, dass der neue COVID-19-Stamm besser an Nerzen und weniger an den Menschen angepasst ist.

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