Weniger Krankenhausaufnahmen - Weiter viele Sterbefälle in Belgien

Die Zahl der täglichen Aufnahmen von Corona-Patienten in Krankenhäusern in Belgien ist wieder leicht gesunken, doch die Zahl der Sterbefälle liegt weiter sehr hoch. In der vergangenen Woche wurden pro Tag rund 574 Corona-Patienten in Krankenhäuser eingeliefert. Dort werden derzeit 7.217 Patienten behandelt - 14 % weniger als in der Woche davor. Täglich sterben aber in diesen Tagen rund 179 Menschen an den Folgen des Coronavirus. Das ist ein Anstieg um 39 % gegenüber der Vorwoche.

In der Woche von 3. bis zum 10. November sind in Belgien pro Tag durchschnittlich 574 Coronapatienten in Krankenhäuser eingeliefert worden. Das sind 14 % weniger als in der Woche davor (27. Oktober bis 2. November). Am Montag (9. November) wurden 434 neue Patienten in den Kliniken gemeldet, während 145 entlassen werden konnten.

Insgesamt werden derzeit in den belgischen Kliniken 7.217 Coronapatienten behandelt. Auf den Intensivstationen herrscht  weiter Hochdruck, denn hier liegen 1.474 Patienten von denen 881 künstlich beatmet werden müssen.

Im Zeitraum 31. Oktober bis 6. November sind pro Tag etwa 179 Personen an den Folgen ihrer Ansteckung mit Covid-19 gestorben. Das ist ein Anstieg um 39 % gegenüber dem vorangegangen Registrierungszeitraum (24. bis 30. Oktober). Bisher sind insgesamt 13.216 Menschen in Belgien an Corona gestorben.

*Zwischen dem 31. Oktober und dem 6. November wurden in Belgien täglich durchschnittlich 8.260 neue Infizierungen mit Covid-19 festgestellt - 46 % weniger als im Messzeitraum davor. Gleichzeitig wurden pro Tag 41.400 Test durchgeführt (34 % weniger als in der Vorwoche) von denen 27,3 % positiv waren.

*Seit dem 21. Oktober ist in Belgien die Teststrategie angepasst. Seit dem werden nur noch Personen getestet, die einen Hochrisikokontakt hatten oder die aus einem Hochrisikogebiet zurückkehren (eine sogenannte „Rote Zone“). Hat eine Person keine Symptome (z.B. nach einem Hinweis durch die Kontaktverfolgung), muss sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.

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