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FrieslandCampina streicht auch in Belgien Arbeitsplätze

Der niederländische Milchprodukte-Konzern FrieslandCampina wird in mehreren Ländern insgesamt 1.000 Arbeitsplätze streichen. Dieser Arbeitsplatzabbau findet größtenteils in den Niederlanden, in Deutschland und in Belgien statt. Die FrieslandCampina-Gruppe unterhält in Belgien gleich mehrere Produktionsstätten. Die Coronakrise hat die Gewinnmargen der Gruppe offenbar unter Druck gesetzt.

In Belgien betreibt FrieslandCampina Standorte in den flämischen Städten Aalter (Video oben), Bornem, Lummen, Genk und Destelbergen, wo insgesamt rund 1.500 Arbeitnehmer beschäftigt sind. Bis 2021 will der Konzern, der auch durch die Coronakrise wirtschaftlich unter Druck geraten ist, in den Niederlanden, in Deutschland und in Belgien bis zu 1.000 Stellen streichen. Bei FrieslandCampina sind die Gewinnmargen offenbar gehörig unter Druck geraten. 

Wie groß der Verlust von Arbeitsplätzen in Belgien sein wird, ist noch unklar. In einer Pressemitteilung hieß es vonseiten des Konzerns, dass man versuche, den Arbeitsplatzabbau über natürliche Abgänge, nicht mehr neu besetzte Stellen und durch Verschiebungen von Jobs zwischen den Standorten bewerkstelligen möchte.

Allerdings könne es auch zu Entlassungen kommen. Dies will FrieslandCampina nicht ausschließen. Insgesamt beschäftigt der Konzern rund 11.000 Arbeitnehmer, von denen in den Niederlanden 8.000 Menschen arbeiten.  Die Gewerkschaften wurden von der Ankündigung von FrieslandCampina am Dienstagmorgen kalt erwischt. Sie ahnten nichts davon. 

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