"Filles de joie" ist die belgische Einsendung für die nächsten Oscars Belga

„Filles de joie“ („Freudenmädchen“), ein Film von Frédéric Fonteyne und Anne Paulicevich, ist die belgische Einsendung für die nächste Oscar-Verleihung und geht im Wettbewerb um den besten internationalen Film ins Rennen. Allerdings muss der Streifen noch die Vorauswahl überstehen. Erst am 15. März wird deutlich, ob er nominiert wird.

„Filles de joie“ ist ein Film in französischer Sprache, der sich mit dem Thema Prostitution auseinandersetzt. Das Sozialdrama mit Sara Forestier, Noémie Lvovsky und Annabelle Lengronne in den Hauptrollen wurde von einer Jury aus Fachleuten aus allen belgischen Landesteilen für die Oscars ausgewählt.

Der belgisch-französische Streifen ging beim Rotterdam International Film Festival in Premiere und wurde weitgehend gefördert und zwar u.a. mit Mitteln aus dem belgischen Tax-Shelter-System, dem „Flanders Audiovisual Fund“ (VAF) und dem „Centre du cinéma et de l'audiovisuel de la Fédération Wallonie-Bruxelles“.

Produziert wurde er von „Versus production“, „Few Films“ und „Prime Time“ in Belgien, von „Les Films du Poisson“ in Frankreich, von den frankophonen belgischen TV-Sendern VOO/Be tv (privat) und RTBF (öffentlich-rechtlich) sowie vom belgischen Telekomanbieter Proximus.

Die wegen der Corona-Pandemie verschobene 93. Oscar-Verleihung findet erst am 25. April 2021 statt und wird traditionell weltweit aus dem Dolby Theatre in Los Angeles übertragen.

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