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"Liebe Flamen, kommt nicht nach Zeeland zum Shoppen!"

In der niederländischen Provinz Zeeland ärgern sich die Bürgermeister der Ortschaften über die zahlreichen Einkaufstouristen aus dem nahen Flandern. In Belgien sind nicht notwendige Geschäfte, wie z.B. Modeläden, wegen der geltenden Corona-Maßnahmen vorerst geschlossen. Aus diesem Grunde strömen viele Belgier vor allem aus Flandern in die grenznahen Städte in den Niederlanden.

Hier ist vor allem die Provinz Zeeland von betroffen. In der vergangenen Woche sind zahlreiche flämische Einkaufstouristen in beliebte niederländische Ortschaften, wie Sluis oder Hulst (Video) geströmt, in denen übrigens keine Maskenpflicht gilt. Doch viele Belgier halten sich kaum an die in den Niederlanden geltenden Corona-Vorschriften und darüber ärgern sich die dortigen Bürgermeister.

Sie überlegen jetzt, wie sie die Einkaufstouristen aus dem grenznahen Belgien daran hindern können, hierher über die Grenze zu kommen. In einem ersten Schritt rufen sie die Belgier über die Medien dazu auf, bitte nicht bei ihnen einkaufen zu kommen, um die Menschenmassen dort so gering wie möglich zu halten. 

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