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Reisebusunternehmen helfen De Lijn nach den Herbstferien wieder beim Schülertransport

Ab dem kommenden Montag, wenn die Schulen nach den durch Corona verlängerten Herbstferien wieder anfängt, werden wieder Reisebusse die Nahverkehrsbusse der flämischen Verkehrsgesellschaft De Lijn auf stark frequentierten Linien ergänzen. Zusätzlich zu den 211 Reisebussen, die schon jetzt eingesetzt werden, kommen weiter 164 Fahrzeuge von ebenfalls durch Corona auftragslosen Busunternehmern hinzu.

Damit werden dann Schulkinder und Berufspendler zu den Stoßzeiten transportieren. Mit dieser erweiterten Hilfe von Seiten der Reisebusunternehmen sollen übervolle und wenig virusgerechte überfüllte De Lijn-Busse vermieden werden.

Die flämische Landesregierung und die Direktion von De Lijn haben die Herbstferien dazu genutzt, ihr Angebot in dieser Hinsicht zu erweitern. Seit dem 5. Oktober waren 211 Reisebusse bereits für die flämische Nahverkehrsgesellschaft unterwegs, doch dies reichte nicht, denn noch immer kamen Klagen von Städten und Gemeinden sowie von Fahrgästen und Schulen über zu volle Busse in diesen Corona-Zeiten.

Jetzt konnten weitere Unternehmen, die über freie und wenig genutzte Busse verfügen, gefunden werden, um das Angebot auszuweiten, wie De Lijn-Sprecherin Karen Van Der Sype gegenüber VRT NWS andeutete: „Wir haben dabei nicht nur Rechnung mit Bemerkungen der Fahrgäste Rechnung getragen, sondern auch mit denen der Kontrolleure, der Fahrer und der Dispatcher, die uns ständig von den Problemen unterrichteten, die ihnen begegnet sind.“

In einer ersten Instanz garantieren die 164 Extrabusse über 300 zusätzliche Fahrten, doch mittelfristig sollen noch einmal 58 Fahrzeuge hinzukommen, die für fast 120 weitere Linieneinsätze bereitstehen. De Lijn wird die Linien in Flandern, auf denen ab der kommenden Woche mehr Busse unterwegs sein werden, am Donnerstagabend auf ihrer Webseite bekannt geben

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