Zahl der Corona-Patienten in belgischen Kliniken und Intensivstationen leicht rückläufig

Die Zahl der Corona-Patienten, die in Belgiens Krankenhäusern behandelt werden müssen, liegt schon zwei Tage lang unter 7.000. Und auch die Zahl derer, die intensiv behandelt werden müssen, ist ganz leicht zurückgegangen. Das kann aber nicht darüber hinwegtrösten, dass der Druck für das Gesundheitspersonal dort weiter sehr hoch ist und dass die Zahl der Sterbefälle hierzulande im Tagesdurchschnitt weiter steigt.

Zwischen dem 5. und dem 11. November wurden pro Tag rund 520 Corona-Patienten in Krankenhäuser eingeliefert. Das ist ein Rückgang um 24 % gegenüber dem Messzeitraum 29. Oktober bis 4. November. Am Mittwoch (11. November) wurden 542 Patienten in Kliniken eingeliefert, während 626 Patienten wieder entlassen werden konnten.

Insgesamt liegen derzeit 6.876 an Covid-19 erkrankte Menschen in Belgien in einem Krankenhaus. 1.463 von ihnen werden auf Intensivstationen behandelt - 7 weniger als am Vortag. 848 dieser Patienten sind allerdings an Beatmungsgeräte angeschlossen.

Die durchschnittliche Tageszahl der Sterbefälle durch das Coronavirus steigt aber weiter an. Im Zeitraum 2. bis 8. November wurden täglich 199 Todesfälle in dieser Hinsicht registriert - rund 49 Fälle mehr als im vorangegangenen Messzeitraum. Insgesamt sind bisher in Belgien 13.758 Personen an ihrer Corona-Ansteckung gestorben.

* Im Zeitraum 2. bis 8. November registrierten die Gesundheitsbehörden pro Tag etwa 7.665 neue Corona-Ansteckungen - 46 % weniger als in der Woche davor. Im gleichen Zeitraum wurden täglich etwa 36.800 Covid-Tests durchgeführt. Davon waren 23,7 % positiv.

*Seit dem 21. Oktober ist in Belgien die Teststrategie angepasst. Seit dem werden nur noch Personen getestet, die einen Hochrisikokontakt hatten oder die aus einem Hochrisikogebiet zurückkehren (eine sogenannte „Rote Zone“). Hat eine Person keine Symptome (z.B. nach einem Hinweis durch die Kontaktverfolgung), muss sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.

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