Vogelgrippe in Oostende: Federvieh muss ab Sonntag im Stall bleiben

Nach Warnungen vor einem Ausbruch der Vogelgrippe in Belgien sind gestern die ersten drei Fälle von Vogelgrippe an der Küste in Oostende aufgetaucht. Das meldet die Föderalagentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette, FASNK. Professionelle Geflügelhalter müssen ihre Tiere seit Anfang November im Stall lassen. Die Stallpflicht gilt ab Sonntag auch für das Federvieh von privaten Haltern.

Die Vogelgrippe ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die wahrscheinlich allen Vogelarten zum Verhängnis wird. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass das Virus auch für den Menschen schädlich ist. In Belgien wurde das Virus zuletzt im Juni und Juli 2017 nachgewiesen.

Wer also Hühner, Ziervögel oder Tauben hat, muss sein Federvieh einsperren oder mit einem Netz schützen. Der Kontakt mit Wildvögeln muss unbedingt vermieden werden, damit sie das Virus nicht übertragen .  Futter- und Tränketrog müssen im Stall stehen oder abgeschirmt sein“, lauten die Anweisungen der Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette.

Märkte, Ausstellungen oder Messen sind aktuell bereits wegen der Corona- Maßnahmen verboten.

Die Agentur betont, dass kein Risiko für die Verbraucher besteht: „Geflügelfleisch und Eier können ohne Weiteres verzehrt werden.“

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