Schwerverletzter Arzt aus Rumänien, der Patienten bei einem Brand rettete, wird in Belgien behandelt

Der rumänische Arzt Catalin Denciu, der schwere Verbrennungen erlitt, als er Patienten aus seinem Krankenhaus in Piatra Neamt zu retten versuchte, wurde in das Militärkrankenhaus in Neder-over-Heembeek in Brüssel verlegt. 

Bei dem Brand starben zehn Corona-Patienten auf der Intensivstation des Krankenhauses im Nordosten von Rumänien. 

Dr. Catalin Denciu (42) versuchte seine Kollegen und Patienten zu retten, von denen einige an Beatmungsgeräte angeschlossen waren. Dabei erlitt der Arzt schwere Verbrennungen zweiten und dritten Grades an 40 % des Körpers, so Berichte in den rumänischen Medien.  

Zehn Patienten, sieben Männer und drei Frauen im Alter zwischen 67 und 86 Jahren, überlebten den Brand nicht. Sechs weitere Corona-Patienten konnten gerettet und in ein anderes Krankenhaus verlegt. Denciu selbst ist inzwischen zur Behandlung in die Abteilung für schwere Brandopfer des Militärkrankenhauses von Neder-over-Heembeek in Brüssel verlegt worden. Der rumänische Premierminister Ludovic Orban lobte seinen Mut und seine Selbstaufopferung und nannte ihn “einen Helden”.

 Die offizielle Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt, aber vermutet wird ein Kurzschluss in einem medizinischen Gerät.

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