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Polizei, Feuerwehr und Notarzt werden in Zottegem wegen zwei "Ertrunkenen" gerufen

In Zottegem, eine Kleinstadt in der Provinz Ostflandern,  eilten die Rettungsdienste am Montagnachmittag zu einem Teich, aus dem 2 Paar Beine herausragten. Es sah aus, als seien 2 Menschen ertrunken. Bei näherer Betrachtung handelte es sich um Kunstbeine, die im Rahmen eines Gruselspaziergangs aus dem Wasser kamen.

Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen rückte am Montagnachmittag aus, um Ertrunkene aus einem Teich in Elene in der Nähe von Zottegem zu bergen.  Das Erstaunen war groß, als die Rettungsdienste sahen, dass vier Beinen aus dem Wasser ragten. Hierbei handelte es sich um Beinimitationen, die zu  einem gruseligen Spaziergangs entlang des Teiches gehören. Entlang des Teiches gibt es auch einen Galgen und eine Infokarte mit Informationen über den Spaziergang.

Bürgermeister Jenne De Potter war sich dessen sofort bewusst, als er an der vermeintlichen Unglücksstelle ankam: "Als ich ankam, bemerkte ich sofort, dass es sich nicht um echte Ertrinkende handelte. Aber man weiß nie, was in den Köpfen mancher Leute vorgeht, wenn sie eine solche Szene sehen". Trotz der Aufregung dürfen die Beine im Teich bleiben. 

Gruselwanderung

Das Nachbarschaftskomitee „Helder Water“ (dt.: Klares Wasser) hat den Horrorpfad abgesteckt. Er ist sechs Kilometer lang und erzählt "dunkle, wilde und blutige" Geschichten aus Elene. Wanderer werden hier noch bis zu den Weihnachtsferien erwartet. Während der Wanderung gibt es fünf Haltestellen, an denen Sie sich eine Horrorgeschichte auf Ihrem Mobiltelefon anhören können. Das Nachbarschaftskomitee muss nicht für die Kosten des Rettungseinsatzes aufkommen.

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