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Der Neubau des Fußballstadions von Brügge wurde genehmigt

Die flämische Regierung hat den angepassten Plan für die Errichtung eines Fußballstadions und eines Industriegebiets in Brügge (Westflandern) genehmigt. Dies kündigte am Freitag die flämische Umweltministerin Zuhal Demir (N-VA) an, die für die Raumordnung zuständig ist. Ein erster Bauplan wurde im Oktober vom Staatsrat, dem höchsten belgischen Verwaltungsgericht, abgelehnt.

Am 6. Oktober letzten Jahres hatte der Staatsrat die Entwicklungspläne für ein neues Brügger Stadion am Blankenbergse Steenweg für ungültig erklärt. Das Stadion sollte vom Verein Cercle Brügge genutzt werden. Minister Zuhal Demir beschloss daraufhin, das Projekt trotz allem beizubehalten, es aber nach Rücksprache mit den Beteiligten an die Bemerkungen des Staatsrats anzupassen.

Vor allem der "überdimensionierte" Parkplatz wurde als problematisch angesehen. In den neuen Plänen werden maximal 10% der Stadionfläche als Parkplatz genutzt werden können. Ein größerer landschaftlich gestalteter Park ist ebenfalls vorgesehen.

Die flämische Regierung will die Akte nun zügig vorantreiben. "Wir haben schon genug Zeit verloren", sagte Ministerin Demir. "Es ist an der Zeit, dass Brügge, seine Einwohner und seine Fans das Stadion bekommen, das sie verdienen. Die Regionalregierung hat den neuen Plänen im Grundsatz zugestimmt. Das Dossier geht nun zur Stellungnahme an den Staatsrat zurück. Dieser hat 30 Tage Zeit, um seine Stellungnahme abzugeben.“

Der Bürgermeister von Brügge, Dirk De fauw (CD&V), begrüßte am Freitag diese Ankündigung. Seinen Angaben zufolge wird das neue Stadion, das ursprünglich für 40.000 Zuschauer geplant war, nun aber kleiner ausfallen.  Er hofft, dass das Projekt bis 2021 abgeschlossen sein wird.

Cercle Brügge, gemeinsam mit Club Brügge einer der beiden Erstligavereinen der Stadt erklärte sich vorsichtig zufrieden mit der Entscheidung der flämischen Regierung über die Gestaltung des Stadions. "Wir sind dankbar, dass Lösungen gefunden wurden", sagte Präsident Vincent Goemaere,

„In der Zwischenzeit wird der Verein weiterhin im Jan-Breydel-Stadion in Brügge spielen", sagte Goemaere. 

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