Die Corona-Statistik entwickelt sich in Belgien weiter günstig

Die Corona-Zahlen gehen in Belgien weiter nach unten. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen sinkt weiter und es werden derzeit weniger als 900 Patienten auf Intensivstationen behandelt. Inzwischen sinkt auch die Zahl derer, die an den Folgen von Covid-19 sterben. 

Im Zeitraum 25. November bis 1. Dezember wurden täglich durchschnittlich 204 an Corona erkrankte Personen in Krankenhäuser eingeliefert. Das sind 26 % weniger Hospitalisierungen als im Messzeitraum davor (18. bis 24. November). Am Dienstag (1. Dezember) wurden 198 Personen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, in Krankenhäuser eingewiesen, während 450 Patienten wieder entlassen werden konnten.

Insgesamt liegen derzeit 3.707 Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern von denen 854 intensiv behandelt werden müssen. Damit liegt diese Zahl zum ersten Mal seit dem 26. Oktober unter der 900er Marke. Allerdings müssen mehr als die Hälfte dieser Intensivpatienten, insgesamt 554, künstlich beatmet werden.

Im Zeitraum 22. bis 28. November wurden dem belgischen Gesundheitsamt Sciensano täglich etwa 123 Sterbefälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das entspricht einem Rückgang um 26 % gegenüber der Woche vom 15. bis zum 21. November.

Im gleichen Zeitraum wurden belgienweit pro Tag durchschnittlich 2.305 neue Infizierungen mit Covid-19 registriert - 29 % weniger als im vorangegangenen Messzeitraum. Gleichzeitig wurden täglich rund 29.400 Tests durchgeführt von denen sich 9,7 % als positiv erwiesen.

Seit Ausbruch der Corona-Epidemie in Belgien haben sich 579.212 Menschen mit dem Virus angesteckt, 42.630 Personen wurden in Krankenhäusern behandelt und 16.786 Personen starben an den Folgen von Covid-19.

Flandern verstärkt den Kampf gegen Corona

Flanderns Testzentren bauen unterdessen ihre Testkapazitäten weiter aus. Nach Angaben von Landesgesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) können die insgesamt 70 flämischen Testzentren derzeit schon bis zu 23.000 Coronatests pro Tag durchführen. 

Das belgische Bundesland Flandern macht 1,5 Mio. € für das Unternehmen Medec International in Aalst in Ostflandern frei. Dieses Unternehmen stellt Beatmungsgeräte für Intensivstationen her und investiert gerade 9 Mio. € in eine neue Produktionslinie. 

Weltweit herrscht noch immer eine große Nachfrage für Beatmungsgeräte. Auch in Belgien werden solche Geräte nach wie vor von Kliniken angefordert.

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