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Die Red Flames haben sich für die Europameisterschaft 2022 qualifiziert

Die belgische Nationalmannschaft im Frauenfußball, die Red Flames, haben sich am Dienstagabend für die EM 2022 in England qualifiziert. Sie schlugen im entscheidenden Spiel die Schweiz mit 4:0. Die Begegnung im Stadion von OHL in Löwen musste in der ersten Viertelstunde wegen einer Strompanne unterbrochen worden, doch weder dieses Problem, noch der Druck, dieses Spiel gewinnen zu müssen oder zumindest ein Unentschieden zu erzielen, brachte die Flames in Schwierigkeiten.

Nach der Strompanne setzten die Schweizerinnen ihre Gastgeberinnen unter Druck und übernahmen das Spiel, doch nach und nach kamen die Red Flames wieder besser ins Spiel. Nach 25 Minuten erzielte Tine De Caigny nach einer Vorgabe von Kapitänin Tessa Wullaert den Führungstreffer per Kopfball.

Erste Chance, erstes Tor! Kurz vor der Halbzeitpause sorgte die gleiche Kombination für das 2:0 nach dem Wullaert kurz zuvor noch die Latte des Schweizer Tores getroffen hatte.

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Erfolgsduo: Tessa Wullaert und Tine De Caigny
PCR

Nach der Halbzeitpause ging es so weiter, allerdings zeigte die Schweizer Keeperin Elvira Herzog tolle Leistungen und verhinderte zunächst Schlimmeres. Aber, am 3:0 war gerade sie mit schuldig, denn sie passte nach einer Ecke von Wullaert nicht richtig auf und gab dem Ball die entscheidende Richtung ins eigene Tor.

5 Minuten vor dem Abpfiff erhöhte Janice Cayman noch auf 4:0 und die Red Flames können 2022 in England an ihrer zweiten Europameisterschaft teilnehmen.

In der Gruppe H führen die Belgerinnen mit 21 Punkten vor der Schweiz mit 19 Zählern. Rumänien hat 9 Punkte auf dem Konto, Kroatien 7 und die Fußballfrauen aus Litauen konnten keinen einzigen Punkt erzielen.

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