Corona in Belgien: Weniger als 200 Hospitalisierungen pro Tag

Die Zahl der Corona-Patienten, die in Belgien aktuell in Krankenhäusern eingeliefert werden müssen, ist auf Wochenbasis unter 200 Vorgänge pro Tag gesunken, wie aus den Daten des staatlich-belgischen Gesundheitsamtes Sciensano hervorgeht. Weiterhin sinken alle Zahlen in diesem Zusammenhang in unserem Land. 

Zwischen dem 26. November und dem 2. Dezember wurden täglich durchschnittlich 198 neue Corona-Patienten in Krankenhäuser eingeliefert. Das ist ein Rückgang um 27 % gegenüber der Vorwoche (19. bis 25. November). Am Mittwoch (2. Dezember) wurden 228 neue Patienten hospitalisiert, während 337 Personen das Krankenhaus wieder verlassen durften.

Insgesamt liegen derzeit noch 3.588 Patienten in belgischen Krankenhäusern, die wegen Covid-19 behandelt werden müssen. 829 davon befinden sich auf Intensivstationen. Von diesen Patienten müssen allerdings 534 künstlich beatmet werden. Seit Ausbruch der Corona-Epidemie sind in Belgien 42.858 Patienten aufgrund einer Ansteckung mit dem Virus in Krankenhäusern behandelt worden.

In der Woche vom 23. auf den 29. November sind pro Tag rund 122 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben, 23 % weniger als in der Woche davor. Bisher sind in Belgien 16.911 Menschen am Coronavirus gestorben.

*Zwischen dem 23. und dem 29. November registrierte das Gesundheitsamt Sciensano täglich 2.304 neue Ansteckungen mit dem Virus, 28 % weniger als in der Woche davor. Im gleichen Zeitraum wurden pro Tag durchschnittlich 29.200 Tests durchgeführt, von denen 9,5 % positiv waren. Belgienweit haben sich bisher 582.252 Personen mit Covid-19 infiziert, so die Statistik von Sciensano. 

*Seit dem 21. Oktober war die Teststrategie in Belgien aufgrund von Kapazitätsengpässen in den Labors angepasst. Seit dem wurden nur noch Personen getestet, die einen Hochrisikokontakt hatten oder die aus einem Hochrisikogebiet zurückkehrten (eine sogenannte „Rote Zone“) und Symptome aufwiesen. Hatte eine Person keine Symptome (z.B. nach einem Hinweis durch die Kontaktverfolgung), musste sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.

Seit dem 23. November jedoch gilt wieder eine neue Teststrategie. Wer danach einen Hochrisikokontakt hatte und keine Symptome aufweist, der kann sich trotzdem testen lassen. Inwiefern sich diese Anpassung auf die Infizierungszahlen auswirken, bleibt abzuwarten.

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