Bahnhof Lüttich-Guillemins
Andreas Kockartz

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember sorgt für deutlich mehr Züge und Verbindungen

Die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB weitet ihr Zugangebot ab dem neuen Fahrplan, der ab dem 13. Dezember gilt, gehörig aus. Neue IC-Verbindungen wurden ebenso geschaffen, wie zusätzliche Züge auf bestehenden Verbindungen oder zusätzliche Zughalte in bestehenden oder neuen Bahnhöfen oder -stationen. Zudem werden mehr Züge an den Tagesrandlagen am späten Abend und am frühen Morgen eingesetzt. 

Der neue Winterfahrplan der belgischen Eisenbahn, der ab Sonntag, den 13. Dezember gilt, ist nur ein erster Schritt in Richtung eines Rundumschlags mit einer Ausweitung des Zugangebots und mit weiterer Modernisierung. Bis 2023 soll das Zugangebot in Belgien um 4,7 % erhöht werden. Folgende neue Züge und Zugverbindungen sind bald im Einsatz:

An Werktagen:

-      Zusätzliche IC-Verbindung zwischen Kortrijk und Schaarbeek mit Zwischenhalten in Oudenaarde, Zottegem, Burst, Denderleeuw, Brüssel-Süd/Midi, Brüssel-Zentrao und Brüssel-Nord

-      Mehr Züge zwischen De Panne und Gent, die während den Schulferien bis Antwerpen verlängert werden

-      Die IC-Züge von Kortrijk über Brüssel nach Welkenraedt halten in Zukunft auch in Ans bei Lüttich

-      Die IC-Züge zwischen Lüttich-Guillemins, Gouvy und Luxemburg fahren jede Stunden und halten auch in Esneux

-      Die S-Züge von Zottegem über Brüssel nach Dendermonde halten jetzt auch im neuen Bahnhof Anderlecht

-      Die S-Züge zwischen Antwerpen-Zentral und Sint-Niklaas fahren jetzt jede halbe Stunde und halten während den Stoßzeiten auch in Nieuwkerken-Waas

-      Die S-Züge Ottignies - Charleroi - Namür - Jambes fahren an den Tagesrandlagen weiter bis Wavre und halten dabei auch in Limal und in Bierges-Walibi

-      Die S-Züge zwischen Verviers und Lüttich-Guillemins fahren weiter bis in den zentrumsnahen Bahnhof Lüttich Saint-Lambert

-      Die L-Züge zwischen Mons und Tournai fahren weiter bis Mouscron und halten dabei auch in Froyennes

-      Die P-Züge Visé - Brüssel Süd/Midi halten in Zukunft auch in Löwen. Das bedeutet, das die Unistadt zu den Stoßzeiten zwei weitere schnelle Verbindungen von und nach Brüssel bekommt.

-      Zwischen Blankenberge und Kortrijk werden zu den Stoßzeiten neue P-Züge unterwegs sein

-      Dies ist auch der Fall zwischen Gembloux und Jemeppe-sur-Sambre

-      Ab Juni 2021, wenn die Bahnstrecke Mol - Neerpelt elektrifiziert ist, werden die P-Züge zwischen Brüssel und Mol bis Neerpelt weiterfahren. 

Zusätzliche Züge früh morgens und spät abends

-      Zusätzliche Spätzüge von und nach Brüssel für Lüttich, Namür, Mons und Charleroi

-      Zusätzliche Frühzüge zwischen Antwerpen-Zentral und Turnhout

-      Zusätzliche Spätzüge von Brüssel in Richtung Mechelen.

Am Wochenende:

-      Die IC-Züge zwischen Mechelen und Löwen werden jetzt auch in Hever halten

-      Die S-Züge Gent-Sint-Pieters - Geraardsbergen stoppen jetzt auch in Landskouter en Balegem-Zuid

-      Die S-Züge Zottegem - Brussel - Schaarbeek fahren jetzt auch an den Wochenenden und halten im neuen Bahnhof Anderlecht sowie in Hillegem, Terhagen, Ede und Welle

-      Die S-Züge Lüttich-Guillemins - Waremme halten jetzt auch in Bleret und in Voroux

-      Die L-Züge Gent-Sint-Pieters - Brügge - Zeebrügge-Strand fahren jetzt jede Stunde zwischen Brügge und Zeebrügge-Strand

-      Die L-Züge Geraardsbergen - Mons fahren jetzt weiter nach Quévy an der französischen Grenze und halten dabei auch in Frameries und in Genly

-      Die L-Züge Libramont - Virton fahren jetzt alle 2 Stunden weiter nach Arlon und halten dabei auch ab Mai 2021 in Aubange und Athus, denn diese Strecke elektrifiziert sein wird

-      Samstags wird es zusätzliche Spätzüge von und nach Gent-Sint-Pieters geben.

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