BELGA

Die Corona-Kurve in Belgien weist weiter nach unten

Die Corona-Zahlen in Belgien sind weiter rückläufig. Die Zahl der Corona-Patienten, die intensiv behandelt werden müssen, ist unter die 800er-Marke gesunken. Auch die Zahl der neuen Aufnahmen in den Krankenhäusern sinkt weiter. Inzwischen sinken auch die neuen Ansteckungen mit Covid-19 auf der vom belgischen Gesundheitsamt Sciensano auf Wochenbasis errechneten Statistik.

Zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember wurden hierzulande pro Tag durchschnittlich 188 neue Patienten hospitalisiert. Das ist ein Rückgang um 27 % im Vergleich zum vorangegangenen 7-Tage-Wert (20. bis 26. November).

Am Donnerstag (3. Dezember) wurden 187 Patienten in Krankenhäuser eingeliefert, während 316 entlassen werden konnten. Damit liegen aktuell 3.427 Corona-Patienten in belgischen Kliniken. 788 von ihnen müssen intensiv behandelt werden und davon liegen 509 an Beatmungsgeräten.

In der Woche vom 24. auf den 30. November starben täglich rund 116 Personen an den Folgen ihrer Corona-Infizierung, knapp 23 % weniger als in der Vorwoche (17. bis 23. November). Bisher starben in Belgien 17.033 Menschen an dem Virus.

*Zwischen dem 24. und dem 30. November registrierte das Gesundheitsamt Sciensano täglich 2.208 neue Ansteckungen mit dem Virus, 24 % weniger als in der Woche davor. Im gleichen Zeitraum wurden pro Tag durchschnittlich 29.400 Tests durchgeführt, von denen 9,3 % positiv waren. Belgienweit haben sich bisher 584.857 Personen mit Covid-19 infiziert, so die Statistik von Sciensano.

*Seit dem 21. Oktober war die Teststrategie in Belgien aufgrund von Kapazitätsengpässen in den Labors angepasst. Seit dem wurden nur noch Personen getestet, die einen Hochrisikokontakt hatten oder die aus einem Hochrisikogebiet zurückkehrten (eine sogenannte „Rote Zone“) und Symptome aufwiesen. Hatte eine Person keine Symptome (z.B. nach einem Hinweis durch die Kontaktverfolgung), musste sie sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.

Seit dem 23. November jedoch gilt wieder eine neue Teststrategie. Wer danach einen Hochrisikokontakt hatte und keine Symptome aufweist, der kann sich trotzdem testen lassen. Inwiefern sich diese Anpassung auf die Infizierungszahlen auswirken, bleibt abzuwarten.

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