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Der erste Samstag nach Wiedereröffnung der Geschäfte verläuft weitgehend ruhig

Vorerst werden die Einkaufsstraßen nicht überfüllt sein, an diesem ersten Samstag nach der Wiedereröffnung der Geschäfte mit nicht unbedingt notwendigen Waren am vergangenen ersten Dezember. Die Brüsseler Polizei musste jedoch bereits einen Zugang zur Nieuwstraat (Rue Neuve) absperren, da dort sonst zu viel los wäre. An der Meir in Antwerpen und der Veldstraat in Gent ist es vorerst ruhig. 

Städte und Gemeinden rechnete für heute mit dem Schlimmsten. Vorsichtshalber wurden Polizei und Ordnungskräfte in den wichtigsten Einkaufszentren des Landes postiert. Und das scheint zu funktionieren. Eine Überrumpelung blieb aus. Nur in Brüssel wurde es manchmal eng. 

Brüssel

Während in den meisten Städten der übergroße Andrang vorerst ausblieb, herrscht in der Nieuwstraat (Rue Neuve, Video) in Brüssel seit heute Morgen reger Betrieb. Gegen 11 Uhr zeigte das Besucherbarometer auf der Website nieuwstraatbrussel.be bereits rot. Das bedeutet, dass zu  viele Menschen dort sind und daher Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Dies geschah auch sofort: Die Brüsseler Polizei musste einen wichtigen Eingang am Muntplein (Place de la Monnaie) zu dieser wohl bekanntesten Brüsseler Einkaufsstraße  absperren, weil die maximale Kapazität erreicht war, um dort einkaufen sicher fortsetzen zu können.

"Es ist viel los hier, sehr viel los", sagte VRT NWS-Reporter Stefaan Meerbergen um 13 Uhr in "Het Journaal", den Mittagsnachrichten im VRT-Fernsehen. Er sah, dass dort viele Menschen waren, aber gleichzeitig betonte er, die Lage sei nicht chaotisch.

"Wenn im Laufe des Tages die Menschenmassen wieder abnehmen, lassen wir wieder mehr Besucher zu“, sagte Polizeisprecher Olivier Slosse zu VRT NWS.

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Antwerpen

In Antwerpen, an der Meir (Video), war es am frühen Nachmittag etwas überfüllt, "aber es ist sicher nicht problematisch", sagte Reporterin Caroline Van den Berghe in "Het Journaal". "Anders als die Nieuwstraat in Brüssel ist die Meir eine sehr breite Straße, so dass hier viele Menschen ungestört einander passieren können", stellte unsere Journalistin klar.

Wie in anderen Städten werden auch in und um die Meir Polizei und Stewards eingesetzt, um die Einkaufswillige zu kontrollieren. Sie überprüfen unter anderem, ob alle eine Mundmaske tragen.

Aber - genau wie in Brüssel - kann die Polizei auch mehrere Eingänge zur Meir vorübergehend absperren, wenn es tagsüber zu voll werden sollte. "Bisher war es hier sehr diszipliniert, und die Menschen, mit denen wir gesprochen haben, sind auch sehr zufrieden mit den Maßnahmen, die ergriffen wurden, um Corona im Griff zu bekommen", schließt Caroline Van den Berghe aus Antwerpen.

Gent

Genau wie Brüssel arbeitet auch Gent mit einem Online-Barometer, um das geschäftige Treiben im Handelszentrum der Stadt im Auge zu behalten. Dies geschieht auf der Grundlage der stark frequentierten Parkplätze und der Daten des Telekommunikationsbetreibers Proximus.

Das Genter Barometer färbt sich vorerst nur grün, was darauf hinweist, dass es in und um die Veldstraat ruhig ist.

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