Für Hochschulen und Universitäten gelten strenge Corona-Maßnahmen mindestens bis Ende Februar

Die Universitäten und Fachhochschulen in Flandern werden ihre derzeitigen Corona-Maßnahmen bis Ende Februar beibehalten, dann wird die Lage neu bewertet. Das teilte der flämische Bildungsminister Ben Weyts (N-VA) mit, der selbst präventiv in Quarantäne muss, weil ein Familienangehöriger positiv auf Covid-18 getestet wurde.

"Wir entscheiden uns jetzt für Stabilität, aber mit einer klaren Perspektive", kündigte Weyts an. "Statt kleiner kurzfristiger Lockerungen, die vielleicht bald zurückgezogen werden müssen, entscheiden wir uns dafür, die jetzigen Regeln länger aufrechtzuerhalten, damit wir danach deutlich lockern können".

In der Hochschulbildung ist der Online-Fernunterricht derzeit die Norm. Einige wesentliche Dinge können im Präsenzunterricht organisiert werden, wenn es wirklich notwendig ist oder um die am meisten gefährdeten Studenten zu unterstützen. So können zum Beispiel wichtige Praktika, ruhige isolierte Studiermöglichkeiten und Teammeetings auf dem Campus für Studenten organisiert werden, die das wirklich brauchen. Es dürfen jedoch maximal 10 Prozent der zur Verfügung stehenden Kapazität des Campus für diesen Zweck genutzt werden. Sowieso können Universitäten und Fachhochschulen eigenverantwortlich noch strengere Regeln erlassen.

Der flämische Bildungsminister Weyts und die Vertreter des Hochschulwesens haben jetzt in Absprache mit Virologen beschlossen, die Maßnahmen an Universitäten und Hochschulen bis Ende Februar beizubehalten. Dann wird die Situation neu bewertet. Ab jetzt werden die Winter-Examen unter sicheren Bedingungen organisiert. Das zweite Semester beginnt dann in Code Rot. Frühestens ab März wird es möglich sein, wieder auf Code Orange umzuschalten.

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