Corona-Zahlen stabilisieren, nehmen in Flandern, außer in Limburg, aber auch wieder zu

Zwar sinken die Corona-Zahlen noch im Schnitt pro Woche, aber die neuesten Zahlen der bestätigten Neuinfektionen und Krankenhausaufnahmen bremsen den weiteren Rückgang der Corona-Zahlen ab. In Flandern steigt die Zahl der Infektionen im Schnitt in allen Provinzen, mit Ausnahme von Limburg, sogar an. 

Vom 3. bis 9. Dezember wurden im Schnitt 186 Patienten pro Tag mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Das ist ein leichter Rückgang von 7 Prozent: In der Woche vom 26. November bis 2. Dezember) waren im Schnitt und pro Tag 199 Corona-Patienten in ein Krankenhaus eingeliefert worden. 

Am Mittwoch, dem 9. Dezember waren 180 Corona-Patienten eingewiesen worden. 283 Patienten durften das Krankenhaus verlassen. 

Zurzeit werden 3.016 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt. 662 von ihnen liegen auf der Intensivstation. 444 Patienten müssen künstlich beatmet werden. 

In der Woche vom 30. November bis 6. Dezember starben im Schnitt und pro Tag 97 Menschen mit oder an einer Corona-Virusinfektion. Das sind 22 Prozent weniger Todesfälle als in der Woche zuvor. Zwischen dem 23. und 29. November waren im Schnitt pro Tag 124 Menschen mit oder an Corona gestorben. 

Zwischen dem 30. November und dem 6. Dezember wurden im Schnitt 2.163 Neuinfektionen pro Tag bestätigt. Das sind 6 Prozent weniger als in der Vorwoche. 

Zwischen dem 30. November und dem 6. Dezember wurden durchschnittlich 29.900 Tests pro Tag durchgeführt. Die Positivitätsrate* (die Anzahl der positiven Tests bei der Gesamtzahl der Tests) beträgt jetzt 8,7 Prozent

Die globalen Infektionsraten in Flandern steigen zum ersten Mal seit dem Höhepunkt der zweiten Welle leicht an. 

In Ostflandern und Limburg sind die Ansteckungsraten noch rückläufig, aber in Antwerpen, Flämisch-Brabant und vor allem in Westflandern nimmt die Zahl der Neuinfektionen zu. 

Auffallend: Brüssel verzeichnet einen Rückgang von fast 20 Prozent und auch in mehreren wallonischen Provinzen geht die Anzahl der Ansteckungen zurück. 

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