Coronazahlen stagnieren: Zum ersten Mal wieder weniger als 3000 Coranapatienten im Krankenhaus

Die durchschnittliche Zahl der Infektionen und die durchschnittliche Zahl der Krankenhauseinweisungen in unserem Land gehen im Wochenvergleich kaum noch zurück. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des wissenschaftlichen Gesundheitsinstituts Sciensano hervor.

  • Vom 4. bis 10. Dezember wurden durchschnittlich 188 Patienten pro Tag ins Krankenhaus eingeliefert. Auf Wochenbasis ist das ein Rückgang von knapp 1 Prozent: In der Woche davor (27. November bis 3. Dezember) gab es durchschnittlich 190 Krankenhauseinweisungen pro Tag.
  • Gestern, am Donnerstag, den 10. Dezember, wurden 200 Corona-Patienten ins Krankenhaus eingeliefert (185 Patienten am Tag zuvor). 248 Patienten durften das Krankenhaus verlassen.
  • Insgesamt befinden sich jetzt 2.939 Corona-Patienten im Krankenhaus, was das erste Mal seit fast zwei Monaten ist, dass diese Zahl unter 3.000 gesunken ist (am 20. Oktober waren 2.969 Menschen im Krankenhaus, Anm. d. Red.). 657 von ihnen sind auf der Intensivstation, ein weiterer Rückgang. 412 Patienten müssen künstlich beatmet werden.
  • Die durchschnittliche Anzahl der Todesfälle pro Tag ist weiterhin rückläufig. In der Woche vom 1. bis 7. Dezember starben durchschnittlich 98 Menschen pro Tag an den Folgen des Coronavirus. Das sind 17 Prozent weniger als in der Vorwoche. Zwischen dem 24. und 30. November starben durchschnittlich 118 Menschen pro Tag.
  • Zwischen dem 1. und 7. Dezember wurden durchschnittlich 2.165 neue Infektionen pro Tag bestätigt*. Das sind nur 2 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • Zwischen dem 1. und 7. Dezember wurden durchschnittlich 30.300 Tests pro Tag durchgeführt, was einen leichten Anstieg bedeutet. Die Positivitätsquote (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Anzahl der Gesamttests) liegt nun bei 8,6 Prozent. Das bedeutet, dass knapp 9 von 100 durchgeführten Tests positiv waren.

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