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"Die meisten Zweifler und Verweigerer halten einen Impfstoff für notwendig."

Die meisten Zweifler und Verweigerer sind nicht grundsätzlich gegen die COVID-19-Impfung, haben aber noch viele Fragen, die unbeantwortet bleiben. Dies geht aus einer Umfrage der Universität Antwerpen hervor. Die am häufigsten genannten Bedenken beziehen sich auf die schnelle Entwicklung der Impfstoffe und die Angst vor Langzeitnebenwirkungen. 

Ende November befragte die UAntwerpen 1.200 Flamen zur Corona-Impfung. 65 Prozent gaben an, dass sie sich impfen lassen würden, sobald ein sicherer und guter Impfstoff bereitstehe. 23 Prozent gaben an, noch zu zweifeln, und 12 Prozent sagten, sie wollten sich nicht impfen lassen. 

Die Befragten haben dennoch mehrheitlich Vertrauen in die Wirksamkeit der Impfstoffe. 85 Prozent gaben an, ein wenig bis sehr viel Hoffnung zu haben, dass die Impfstoffe die aktuelle Situation verbessern werden. 

Die Wissenschaftler kamen auch zu dem Schluss, dass Zweifler und Verweigerer nicht unbedingt gegen das Impfen sind. “Die Mehrheit der Zweifler und Verweigerer glaubt auch, dass ein Impfstoff notwendig ist. Allerdings überwiegen die Bedenken im Moment noch. Wir sollten diese Bedenken nicht bagatellisieren oder übersehen, sondern zur Kenntnis nehmen und ausräumen, indem wir die Vorteile der Impfung betonen", heißt es in der Studie.  

Vertrauen zum Hausarzt

In allen Gruppen scheint der Hausarzt die vertrauenswürdigste Informationsquelle zu sein. Darüber hinaus gibt die überwiegende Mehrheit (81 Prozent) aller Befragten an, dass sie den Impfempfehlungen des Arztes folgen. Auch der Apotheker, COVID-19-Experten, die belgische Arzneimittelagentur und die flämische Dienststelle für Pflege und Gesundheit (Zorg en Gezondheid) werden als (sehr) zuverlässige Informationsquellen angesehen. 

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