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Light House taucht die Villa Empain in Brüssel in Licht und Farbe

Die Villa der ehemaligen Industriellenfamilie Empain in der Franklin-Rooseveltlaan im Süden von Brüssel ist ein Paradebeispiel für die Avantgarde-Architektur der 1930er Jahre: eine Mischung aus Art déco und Bauhaus aus nobelsten Materialien. Entworfen von dem Schweizer Architekten Michel Polak für Louis Empain, dem zweiten Sohn des belgischen Industriemagnaten Edouard Empain. Nach ihrem Verfall übernahm die Stiftung Boghossian das Anwesen mit Park und Freibad im Art-déco-Stil. 

Nach der aufwendigen Restaurierung dient die Villa Empain heute als Ausstellungsort. In diesen dunklen Tagen und noch bis zum 18. April erhellt die Ausstellung The Light House nicht nur das Gebäude, sondern auch die breite und von anderen Residenzen gesäumte Avenue. 19 Künstler aus dem In- und Ausland haben die hohen Räume der Villa Empain mit ihren Licht- und Farbinstallationen eingenommen. 

Die Boghossian-Stiftung hatte den Künstlern fünf Themen vorgegeben (Himmelslicht, Schummerlicht, Experimente mit Farben, Es lebe der Schatten, Neonlicht und Glühlampen), um verschiedene Erscheinungsformen von Licht und Farben in Installationen und Skulpturen zu veranschaulichen. 

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