Pfizer liefert im Januar und Februar weniger Impfdosen an Belgien als ursprünglich geplant

Das Pharmaunternehmen Pfizer kann im Januar und Februar nicht die angekündigte Anzahl Impfdosen liefern, die geplant waren. Die Produktion der Impfstoffe hat sich verzögert. Diese Nachricht wurde vom Kabinett des belgischen Gesundheitsministers Frank Vandenbroucke (SP.A) bestätigt. 

In Belgien beginnen die Impfungen gegen das Corona-Virus am 5. Januar. Rund 600.000 Impfstoffdosen sollten aus dem Pfizer-Werk in Puurs bei Antwerpen geliefert werden, aber die Lieferungen verzögern sich.

Pfizer wird zunächst nur 300.000 Impfdosen an Belgien liefern. Damit können 150.000 Personen geimpft werden (Von diesem Impfstoff muss jede Person 2 Impfdosen gespritzt bekommen.).

Laut Pfizer hat die langsamere Auslieferung keinen Einfluss auf den Starttermin der Impfkampagne. "Der Rollout der Impfstoffe wird etwas langsamer verlaufen.  Mit der Impfstrategie in ihrer jetzigen Form kann, wie geplant, Anfang Januar begonnen werden", heißt es in einer Pressemitteilung. 

Pfizer berichtet, dass die Anpassungen an den Produktionslinien in den USA und Europa nun vollständig abgeschlossen sind und die Impfstoffdosen in hohem Tempo hergestellt werden. Das Pharmaunternehmen will noch in diesem Jahr weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoffdosen produzieren werden: “Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Ende 2021, wie angegeben, bis zu 1,3 Milliarden Dosen liefern können". 

Professor Dirk Ramaekers, Vorsitzender der Task Force für die Impfstrategie in Belgien, bestätigt dies: "Wenn die Dosen tatsächlich bis Ende Februar geliefert werden, wie Pfizer berichtet, ist die erste Phase der Impfstrategie nicht gefährdet.” 

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