Protest bei Premierminister De Croo: Kontaktberufe wollen schnellstens wieder arbeiten

Auf dem Heysel-Messegelände in Brüssel haben sich Friseure, Kosmetikerinnen, Besitzer von Manikürsalons, Sonnenbanken und Fitnessstudios versammelt, um von dort aus nach Brakel wohnt, wo Premierminister Alexander De Croo wohnt. Wer einen sogenannten Kontaktberuf ausübt, will schnellstens wieder arbeiten.

Die Demonstranten werden mit schwarzen Fahnen nach Brakel fahren, wo Ministerpräsident Alexander De Croo (Open VLD) wohnt. Dort legen sie einen Trauerkranz nieder, weil “die Corona-Maßnahmen unsere Branche umgebracht haben”, heißt es bei den Vertretern der Kontaktberufe. 

Mit dem zweiten Lockdown sind die Geschäfte der Kontaktberufe seit über anderthalb Monaten geschlossen. Da die Zahl der positiv getesteten Personen immer noch mehr als zweieinhalb Mal so hoch ist wie der angestrebte Wert von maximal 800 Neuinfektionen pro Woche, kann eine deutliche Lockerung zurzeit nicht in Betracht gezogen werden und werden die Kontaktfachleute noch einige Zeit nicht arbeiten können. 

Sie fühlen sich diskriminiert und behaupten, wohl in der Lage zu sein, sicher zu arbeiten. Die Vertreter der Kontaktberufe fahren in einem Autokonvoi zum Wohnsitz des belgischen Premiers. 

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